Irakisch-deutscher Expertendialog zum Schutz des irakischen Kulturerbes

18.11.2016


Expertendialog zum Schutz des irakischen Kulturerbes Bild vergrößern Botschafter Krawielicki, Exekutivrats-Vorsitzender Dr. Worbs, Prof. Hilgert (von der Bildmitte nach links) während der Eröffnung. (© Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO) Am 18. November 2016 eröffnete Botschafter Stefan Krawielicki im UNESCO-Welterbezentrum ein deutsch-irakisches Expertenpanel zum Schutze des irakischen Kulturerbes.

Der “Iraqi-German Expert Dialogue on Iraq’s Cultural Heritage at Archeological Sites and Museums“ (ICHASM) wurde 2015 auf Initiative des irakischen UNESCO-Botschafters Prof. Mahmood Al-Mullakhalaf und des Direktors des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin Prof. Markus Hilgert ins Leben gerufen. Nach einem ersten Treffen in Berlin 2015, bei dem die übergeordneten Ziele der Kooperation festgelegt worden waren, diente das zweite Treffen in der UNESCO der Erörterung konkreter Projekte und Finanzierungsmöglichkeiten. Die Auftaktphase des bilateralen Expertendialogs wird vom Auswärtigen Amt, dem Deutschen Archäologischen Institut und der Deutschen UNESCO-Kommission unterstützt.

Hintergrund der Initiative ist die Bedrohung des einzigartig reichen archäologischen Erbes des Irak durch gezielte terroristische Attacken auf u.a. das Museum von Mossul und die archäologischen Stätten Nimrud, Ninive und Hatra.

© Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO

Expertendialog zum Schutz des irakischen Kulturerbes

Expertendialog zum Schutz des irakischen Kulturerbes

Botschafter Krawielicki, Exekutivrats-Vorsitzender Dr. Worbs, Prof. Hilgert (von der Bildmitte nach links) während der Eröffnung.