Schutz des kulturellen Erbes in Krisenregionen

02.12.2016

Internationale Konferenz zum Schutz des kulturellen Erbes in Krisenregionen Bild vergrößern (© UNESCO) Vom 2.-3. Dezember 2016 fand in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) eine internationale Konferenz zum Schutz des kulturellen Erbes in Krisenregionen statt. Im Mittelpunkt stand die Koordinierung von Maßnahmen zum Schutz, Erhalt und Wiederaufbau des kulturellen Erbes in Krisenregionen.

Die Konferenz unter Schirmherrschaft der UNESCO wurde gemeinsam von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Frankreich organisiert. Für die Bundesregierung nahm die Sonderbeauftragte des Auswärtigen Amts für UNESCO-Welterbe und die UNESCO-Kulturkonventionen teil, Frau Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer.

Die Staatsministerin würdigte in ihrer Rede das gemeinsame Signal im Kampf gegen die Zerstörung von Kulturgut, das von der Konferenz ausgehe. Sie skizzierte jüngste deutsche Beiträge zum Schutz von Kulturgut, u.a. das Kompetenznetzwerk „Archaeological Heritage Network“ und das Kulturerhalt-Programm des Auswärtigen Amts, weiterhin die Novellierung des Kulturgutschutzgesetzes durch den Deutschen Bundestag sowie das internationale Expertentreffen zum Schutze syrischen Kulturerbes im Juni 2016 in Berlin.  

Weiterführende Informationen:

Rede der Staatsministerin

Pressemitteilung der UNESCO

© Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO