Staatsministerin Maria Böhmer eröffnet Konferenz zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Welterbe

12.12.2016

Schloss Muskau Bild vergrößern Schloss Muskau (© picture alliance / dpa) Am 12. Dezember 2016 eröffnete die Beauftragte des Auswärtigen Amts für UNESCO-Welterbe, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, eine 2-tägige Konferenz zu „Perspektiven der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Welterbe“  in Berlin.

Die Konferenz wird von der  Deutschen UNESCO-Kommission in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, dem Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz , dem Trilateralen Wattenmeerausschuss und dem Bundesamt für Naturschutz organisiert. Während der Tagung sollen Erfolgskriterien für die grenzüberschreitende Kooperation zwischen UNESCO-Welterbestätten erarbeitet werden. Ferner werden die ca. 50 Experten aus Deutschland und Europa Handlungsempfehlungen für nationale und internationale Akteure formulieren.
Staatsministerin im Auswärtigen Amt Maria Böhmer Bild vergrößern (© AA)

In Ihrem Grußwort zur Eröffnung betonte Staatsministerin Böhmer die Notwendigkeit der institutionellen Stärkung der UNESCO, um den Schutz der Welterbestätten zu verbessern. Sie wies auf die bestehenden Programme des Auswärtigen Amts zum Kulturerhalt hin und begrüßte eine weitere Vernetzung von nationalen und internationalen Akteuren. Durch Projekte wie dem „Archaelogical Heritage Network“ und Initiativen wie der Expertenkonferenz zu Syrien im Juni 2016 im Auswärtigen Amt on Berlin trage Deutschland dazu bei, Verantwortliche und Entscheidungsträger zusammenzubringen. Das Ziel der Konferenz, so Böhmer, könne man mit den Stichworten Zusammenführung von Ressourcen, Kompetenzen und Netzwerken zusammenfassen.

Grußwort der Staatsministerin im Wortlaut

© Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO