Parlamentarisches Treffen zu UNESCO-Geoparks im Auswärtigen Amt

30.05.2017

  Bild vergrößern (© AA) Am 30. Mai 2017 lud die UNESCO-Sonderbeauftrage des Auswärtigen Amtes, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, zu einem parlamentarischen Treffen zum Thema UNESCO-Geoparks in das Auswärtige Amt in Berlin ein. Gäste waren Bundestagsabgeordnete aus Wahlkreisen mit UNESCO-Geoparks sowie Vertreter deutscher Geoparks, des Deutschen Nationalkomitees für UNESCO-Geoparks, des Forums der Globalen Geoparks und der Deutschen UNESCO-Kommission.

Staatsministerin Böhmer betonte die Bedeutung von kommunaler, regionaler und internationaler Vernetzung für den Erfolg des Geopark-Programms. Da die Ziele der Agenda 2030 auch auf kommunaler Ebene umgesetzt werden müssten, biete das globale Netzwerk der UNESCO-Geoparks eine wichtige Plattform zur Vervielfachung von Erfahrungen und Lernprozessen.

UNESCO-Geoparks sind Gebiete mit geologischen Stätten und Landschaften von internationaler geowissenschaftlicher Bedeutung. Sie veranschaulichen für Bewohner und für Besucher, wie Landschaften entstehen, welche Rohstoffe sie hervorbringen und wie Geologie und Böden durch Landnutzung beeinflusst werden.

Bislang umfasst das globale Netzwerk der UNESCO 127 Geoparks in 35 Ländern. Sechs davon liegen in Deutschland: Bergstraße-Odenwald, Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen, Schwäbische Alb, TERRA.vita, Vulkaneifel sowie der deutsch-polnische UNESCO Global Geopark Muskauer Faltenbogen/Łuk Mużakowa.

Weiterführende Informationen:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Internationale_Organisationen/UNESCO/Aktuell/170530-UNESCO-Geoparks.html

https://www.unesco.de/wissenschaft/geoparks.html

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