Staatsministerin Böhmer bei Verleihung des UNESCO-Friedenspreises in Paris

27.06.2017

  Bild vergrößern Botschafter Stefan Krawielicki, Staatsministerin Böhmer mit dem deutschen Preisträger Klaus Vogel (2.v.r.) und Gattin (© Ständige Vertretung der Bundesrepulik Deutschland bei der UNESCO) Am 27. Juni 2017 nahm die UNESCO-Sonderbeauftrage des Auswärtigen Amtes, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, an der Verleihung des UNESCO Félix Houphouët-Boigny Friedenspreises in der UNESCO teil. Der renommierteste UNESCO-Preis ist mit 150.000 USD dotiert und nach seinem Stifter Félix Houphouët-Boigny (1905-1993) benannt, dem ersten Staatspräsidenten der Elfenbeinküste. Der Preis wird in unregelmäßigen Abständen an Personen oder Einrichtungen vergeben, die sich in besonderem Maße für den Frieden im Geiste der VN-Charta eingesetzt haben.

Im Zeichen der Flüchtlingskrise wurde der Preis 2017 an die Bürgermeisterin von Lampedusa, Giuseppina Nicolini, und die deutsch-französische NGO „SOS Méditerranée“ vergeben. Die NGO mit Sitz in Berlin und Marseille war u.a. durch ihren deutschen Gründungsvorsitzenden vertreten, den Seenotretter Klaus Vogel. In seiner Dankesrede schilderte Kapitän Vogel die Rettung von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer durch die „MS Aquarius“, ein ehemaliges Begleitboot der deutschen Hochseeflotte.

Außer Staatsministerin Böhmer nahmen an der Preisverleihung u.a. der ivorische Staatspräsident Ouattara teil sowie die ehemaligen Staatspräsidenten Chissano (Mosambik), Diouf (Senegal) und Konan Bedié (Elfenbeinküste) sowie der französische Minister für Europa und Auswärtige Angelegenheiten Le Drian.

© Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO

Verleihung des UNESCO-Friedenspreises in Paris