Dialogveranstaltung mit den Delegationen der afrikanischen Wahlgruppe in der UNESCO

20.09.2017

Bild vergrößern (© UNESCO/Luis Abad ) Am 20. September 2017 organisierte die Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO in Paris eine Dialog-Veranstaltung mit den afrikanischen Delegationen bei der UNESCO.

Unter den mehr als 100 Teilnehmern waren Vertreter von 34 afrikanischen Delegationen und zahlreiche Mitarbeiter der einzelnen Programmbereiche der UNESCO. Die Veranstaltung wurde vom deutschen UNESCO-Botschafter Stefan Krawielicki und der Vorsitzenden der afrikanischen Wahlgruppe, der Botschafterin von Simbabwe, Rudo Chitiga, eröffnet. In seiner Eröffnungsansprache erinnerte Botschafter Krawielicki an einen Empfang, den Staatsministerin Prof. Böhmer im Februar 2017 für die Botschafter der afrikanischen UNESCO-Mitgliedstaaten ausgerichtet hatte. Die Dialogveranstaltung böte Gelegenheit, die intensiven Gespräche fortzusetzen. Der beigeordnete UNESCO-Generaldirektor für Afrika sprach Begrüßungsworte und nahm durchgängig an der Veranstaltung teil.

Bild vergrößern (© UNESCO/Luis Abad )

Ziel des Treffen war es, Aktivitäten der Bundesregierung  in der UNESCO mit Afrikabezug zu präsentieren, Kontakte zu knüpfen und zu intensivieren sowie perspektivisch gemeinsame Projekte im UNESCO-Rahmen und darüber hinaus auf den Weg zu bringen.

Bild vergrößern (© UNESCO/Luis Abad )

Die Tagesordnung orientierte sich an den Themen, die die afrikanischen Delegationen in der Zusammenarbeit mit Deutschland sowohl im Rahmen der UNESCO als auch bilateral besonders interessieren.  

Eine Vertreterin des Auswärtigen Amtes gab eine Einführung zu den afrikapolitischen Aktivitäten der Bundesregierung. 

Vertreter des BMBF und des UNESCO-Berufsbildungszentrums UNEVOC (Sitz in Bonn) informierten über das System der beruflichen Bildung in Deutschland sowie die deutschen Berufsbildungsaktivitäten im Rahmen der UNESCO, insbesondere in Bezug auf Afrika.  Bild vergrößern (© UNESCO/Luis Abad )

Zur Frage des Aufbaus von Kapazitäten in den Bereichen Weltkulturerbe, Naturerbe und Biosphärenreservate führten Experten ‎vom BMUB, dem Bundesamt für Naturschutz und der Universität Köln aus.

Vertreter des BMUB und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit berichteten zum Themenschwerpunkt der erneuerbaren Energien und des Klimawandels.

Die Veranstaltung wurde abgerundet durch einen Vortrag der deutschen UNESCO-Kommission (DUK) zur vielseitigen Kooperation der DUK mit den nationalen UNESCO-Kommissionen der afrikanischen Mitgliedstaaten. 

© Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der UNESCO

Bildergalerie zur Dialogveranstaltung