Staatsministerin Böhmer beim jährlichen Treffen der deutschen UNESCO-Lehrstühle in Heidelberg

27.10.2017

  Bild vergrößern (© AA) Am 27. Oktober 2017 trafen sich in Heidelberg die deutschen UNESCO-Lehrstühle, um ihre Beiträge zum Weltaktionsprogramm Bildung für Nachhaltige Entwicklung und den nachhaltigen Entwicklungszielen, der sog. Agenda 2030 zu besprechen.


Zu ihrer Teilnahme sagte Staatsministerin Böhmer, Sonderbeauftragte des Auswärtigen Amts für UNESCO-Welterbe, UNESCO-Kulturkonventionen und UNESCO-Bildungs- und Wissenschaftsprogramme:

"Nachhaltigkeit betrifft uns alle und ist ein Anspruch an unser Handeln geworden. Wir haben die Verantwortung, den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen. Unser Anspruch muss sein, die Generation zu sein, die den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft schafft!                

Forschungs- und Bildungseinrichtungen sind von zentraler Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung. Durch Forschung und Lehre erarbeiten und vermitteln Hochschulen Wissen, Kenntnisse, Kompetenzen und Werte und bilden Multiplikatoren und zukünftige Führungskräfte aus.         

Von großer Bedeutung ist dabei der besondere Schwerpunkt auf transdisziplinäre Arbeit und auf partizipative Ansätze, die ein breites Spektrum gesellschaftlicher Akteure jenseits der akademischen Welt einbindet. Lösungen für globale Herausforderungen müssen die Komplexität der globalen und lokalen Nachhaltigkeitsprobleme berücksichtigen. Das geht nur mit einem möglichst breiten Ansatz!"

Hintergrund:

Die elf UNESCO-Lehrstühle in Deutschland sind Teil eines 1992 gegründeten Netzwerks, in dem heute rund 700 Lehrstühle in mehr als 120 Ländern vereint sind. Der Titel wird von der UNESCO auf Vorschlag der Deutschen UNESCO-Kommission für herausragenden Einsatz in den Arbeitsbereichen der UNESCO (Bildung, Wissenschaft, Kultur und Information) verliehen. Die UNESCO feiert in wenigen Tagen in Paris das 25-jährige Bestehen des Lehrstuhl-Netzwerks.

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